Ein sehr sehr harter Tag erwartet uns. Damit wir die Passhöhe erreichen, müssen wir gut 1800 Höhenmeter und 39 km zurücklegen. Was z.B. in den Alpen gut machbar ist, wenn auch nicht einfach, wird hier zur Herausforderung. Denn es geht von 2550 Metern Höhe auf den Pass mit 4330 Metern. Spätestens ab 3000 m spüren wir die dünne Luft, doch dann geht es ja erst los.
Nach einem Nudelsuppenfrühstück starten wir gut gelaunt und bei Kaiserwetter kurz nach 9 Uhr in den Tag.
Die Landschaft ist sehr schön und die Sonne heizt uns kräftig ein, sodass wir unsere Wintersachen bald gegen kurze Hose und T-Shirt tauschen. Da sich bei Barbara allerdings Schmerzen in den Muskel und Kopfweh (Barbara meint, wohl wegen des Schnupfens) breit machen, beschließen wir schweren Herzens um 16 Uhr auf 4000m unser Zelt aufzuschlagen. Mit unserem Tempo der letzten Stunden hätten wir für die 300m bis zum Pass noch 2h gebraucht. Leider haben wir bislang kein Benzin finden können und so gibt es kalte Küche. Zum Glück habe ich immer genug Brot dabei. 😉 Es wird, wie erwartet am Abend sehr schnell kalt und um 19 Uhr stockdunkel. Die Höhe haben wir überraschend gut vertragen. Das hätten wir so nicht erwartet, waren wird doch das letzte mal vor ca. 7 Wochen auf solchen Höhen unterwegs. Barbara stellt die Vermutung auf, dass die Erkältung psychosomatisch ist, da sie „Angst“ vor Pässen über 4000m hat.- Yaks















