Nun sind wir seit 3 Tagen in Kangding und jetzt steht endlich fest wie es vorerst weiter gehen wird. Die vergangenen Tage waren stark geprägt von Traurigkeit sowie Wut und Ärger über die Chinesen bzw. deren Bürokratie. Wir haben Lösungswege gesucht und uns teilweise selbst darin verlaufen. Nachdem wir dreimal auf der Polizeistation waren, steht nun fest, dass es erst eine Verlängerung in 4 Tagen gibt und die Bearbeitung dann noch weitere 5 Tage in Anspruch nimmt. Kurz um, wir müssten noch weitere 9 Tage hier bleiben. An sich keine schlechte Sache, fühlen wir uns doch in unserer Unterkunft sehr wohl, Kangding ist ebenfalls sehr überschaubar und ein bisschen Erholung täte uns mal ganz gut (quasi Urlaub vom Urlaub!). Hier lässt es sich ein paar Tage aushalten. Doch wir haben nun schon Ende Oktober und der Winter rückt näher. Auf das Wetter ist nicht mehr allzu viel Verlass. Wir würden uns ärgern, wenn wir endlich unsere Visa-Verlängerung in der Hand hätten und das Wetter schlägt um. Sodass es dann doch heißt wir müssten zurück in den Osten. Somit haben wir heute beschlossen, dass wir morgen den Rückzug antreten werden, d.h. wir fahren um halb 8 mit dem Bus nach Ya’an. Von dort aus steigen wir wieder auf die Räder und radeln nach Leshan. Dort wollen wir dann das Visum verlängern und gen Süden strampeln. Mittlerweile haben wir uns nun damit abgefunden, doch die Enttäuschung ist schon noch groß. Das tibetische Volk interessiert uns sehr. Hier in Kangding lebt eine Mischung aus Tibetern und Han-Chinesen. Die Tibeter stechen völlig heraus. Sie sehen aus wie Indianer (so stelle ich mir zumindest Indianer vor 😀 ) Sie sind stark gebräunt und tragen häufig lange tiefschwarze Haare. Ihre Kleider sind in schöne warme Herbstfarben getaucht, die Frauen tragen bunte Schürzen. Sehr hübsch!! Es gefällt mir gut. Vielleicht schaffen wir es eines Tages doch nochmal, sodass wir Hilla besuchen gehen und dann den Weg radeln den wir nun leider nicht bewältigen können.
Im Moment regnet es. Heute Abend werden wir in die Stadt gehen, uns was leckeres zu essen suchen, in den vergangenen Tagen haben wir sehr viele Köstlichkeiten zu uns genommen 🙂 Und im Anschluss wird Sebastian auf dem Volksplatz tanzen. Dort treffen sich jeden Abend die Einheimischen zum gemeinsamen Tanz. Ich freue mich schon sehr darauf 🙂
Zum Thema Hygiene haben wir eine weitere Beobachtung gemacht. Als wir gestern Abend auf dem Weg zum Hostel waren, kam uns eine Frau mit einem Bub entgegen. Dieser war ca. 3 Jahre alt und musste wohl dringend aufs Klo, doch es war keines in Sicht. Kurzerhand zog er mitten auf der Gasse die Hose runter und verrichtete sein Geschäft. Es war nicht nur Wasser lassen!!!! Er hinterließ einen beachtlichen Haufen, zog die Hose wieder hoch und lief mit seiner Mutter weiter. Gibt’s denn so was? Ja, in China schon. Nun wundert es mich auch nicht, weshalb die Chinesen auf öffentlichen Toiletten immer die Klotür sperrangelweit offen lassen bzw. es gibt auch Steh-Plums-Klos die überhaupt keinen Sichtschutz haben. Da sind mehrere Löcher nebeneinander in den Boden eingelassen und jeder sieht dem anderen zu. Sie haben absolut kein Schamgefühl mehr. Doch sie sind es ja schon von klein auf gewöhnt…. Kaum zu glauben…
Beim Herumrotzen habe ich nun auch eine interessante Beobachtung gemacht: Kommen uns Chinesen entgegen und ziehen gerade den Rotz aus ihrem tiefsten Inneren hoch, dann spucken sie ihn meist erst aus, wenn sie an uns vorbei sind. Ist dies ein Zeichen von Anstand? Oder sind sie in diesem Moment so mit „Klotzen“ beschäftigt, dass sie ganz vergessen, dass sie etwas im Mund haben?? 😀 Wir vermuten letzteres, da sie absolut neugierig sind. Überall müssen sie ihre Nase rein hängen, z.B. lief Sebastian mit den Bilder von Hilla in der Hand durch die Stadt. Da kommt uns einer entgegen und greift nach Sebastians Arm damit er die Bilder sehen kann. Ääääh…geht’s noch??? Wir haben nichts zu verheimlichen, doch ein gesundes Maß an Distanz wäre schon angebracht. Dann fühlt man sich auch gleich wohler.
Unterkunft:
- Aufenthaltsraum
- Aufenthaltsraum
- Essecke
Tempel:
Stadtgeschehen:
- altes Mütterchen quält sich bergauf
- eine von vielen Suppenküchen
- direkt über der roten Flagge hat Hilla ihren Platz auf dem Berg
- Gebetsmühle
- nach jeder Runde leutet ein Glöckchen
- Stromzähler befinden sich draußen
- Tanz auf dem Volksplatz
- Trage für die Kleinen
- Sonne genießen
Essen:
- leckere kleine Mandarinen
- Brokkoli in Knoblauchsoße
- Kartoffel-Paprika-Gemüse
- endlich vegetarisch 🙂
- rattenscharf 🙂
buse fahren nach muse aber ohne ausländer 🙂 – soviel scheint sich in myanmar nicht zu ändern – denke mandalay bagan ist ok – und bagan inle lake ist auch ok – hab ein tandem und zwei radler gesehen und mit einem gesprochen – wenn ihr euch mit dem zelt abduckt wird es keine probleme geben – einer wurde am kloster abgewiesen weil bagan mit 100km nah wäre und das um 15:00 – von thailand aus müsstet ihr rüber kommen – unten die grenze bei yangon ist definitiv offen zur zeit – könnt ja in yangon zur touri info gehen die werden euch die aktuellen gebiete sagen wo ihr nix zu suchen habt – ansonsten seit mit dem essen bisl vorsichtig und das wetter ist zum fahrradfahren auch zu heiss zur zeit – wünsch euch weiterhin alles gute
so nochmal – busse fahren bis muse mit ausländern – also wäre auch ne möglichkeit runter bis ruli – einen burmesen fragen ob er das fahrrad mit über die grenze nimmt und dann rüber fliegen und mit dem bus nach muse und das fahrrad holen – buse fahren nach may soet da denk ich das man da auch mit dem fahrrad rüberkommt
air china wollte 800 yuan für fahrrad transport – mit den abmessungen kommt man auch bei den 20kg auf keinen grünen zweig – glaub b h l 158cm – nur so als info – das wird von flug zu flug unterschiedlich sein – ne billige geschichte ist es nicht
weil es so schön passt 🙂 – wollte ohne permit nach myanmar (ruli muse) – kann man vergessen – der chinese lässt ein nicht rüber – würde aber wenn die myanmarmesen durchlassen würden – es ist mit geld auch nix zu machen – waren kurz drüben fragen – so is es – war mein letzter tag in china – ab morgen ilegal – psb total überfordert soll einfach abhauen – hauptsache dauert nicht so lange
oha, das klingt nicht so lustig. Wir haben jetzt erst mal genug Zeit um uns zu überlegen wie wir bis Kunming fahren. Dort werden wir die Vietnamvisa holen und raus aus China.
bin ohne strafe raus – also alles bestens – hatte mir ne telefonnummer von der psb geben lassen und die bustickets – hat als begründung gereicht – also wenn dann auf dem schnellsten weg raus – nu sitz ich auf beschissen getauschten 1000 yuan weil meine credit karte kein automat wollte – für das geld hätte ich mein fahrrad mitnehmen können – so nu schreib ich hier nix mehr – es geht doch mehr als man denkt – tschüssi
so hier noch ein ansprechpartner in myanmar fuer das permit
http://www.goldenfeathermyanmar.com
goldenfeather78@gmail.com
benoetigt wird pdf vom visa und einen monat zeit plus 100$ ob und wie gut er ist darueber kann ich nix sagen – macht aber einen guten eindruck – nur so als info – brauchbare fahrraeder gibts gebraucht um die 100$
Ohne Strafe, da hast ja Glück gehabt! Das mit dem Fahrrad kapieren wir nicht ganz, warum nun ein gebrauchtes für 100$?
Lee in Chengdu hatten uns ausdrücklich vom Norden Myanmars gewarnt. Wir hatten garnicht gesagt, dass wir dort hin wollen. Er meinte, dort werden viele Leute von den Rebellen gekippnept, dann Opiumabhängig gemacht und so zum Kapf gegen Regierungstruppen gezwungen. Ob das der Realität entspricht sei mal dahingestellt. Ich denke aber nicht ohne Grund braucht man für die Gegend eine Genehmigung von Myanmar. Weiteres per email.
ne lustig ist das nicht 🙂 morgen flieg ich raus – ein tag kost 500 yuan und auf die blacklist soll man kommen – so sei es – ach mein lieblingsslogan in china „keep beton“ so is es – wünsch euch gutes wetter und gesundheit – ich hatte aber trotz des schlechten abgangs ne schöne zeit – obwohl man schon sagen mus das 90% der chinesen nix kapieren wenn man was möchte – in kunming muss man nicht auf die hochstrasse wenn man zur busstation will aber wer mag schon klugscheisser – ente kann ich auch nur empfehlen – billigste ente auf dem markt 20 yuan und zerhacken lassen – deli – die hefebällchen gibts mit fleisch banane nuss und was weiss ich füllungen – nudelsuppe geht immer und ist gut fürs fahrradfahren – super sind auch die öl grapfen oder fladen – empfehlen kann ich auch das weisskraut mit sechuan pfeffer deli und dazu schinken – den schinken braten die – der ist aber roh auch deli und kommt an spanischen ran – schön dünn schneiden lassen oder selber schneiden – gibt auch wurst ne süsse das ist die helle und die dunkle ist die scharfe – ansonsten immer alles probieren 🙂 – bei euren magen geschichten ist probieren bestimmt nicht einfach
Schade dass Ost Tibet nicht mehr auf dem Plan ist, aber die Chinese verstehen in Sachen Visaverlängerung kein Pardon.Wir können ein Liedchen darüber singen.Glaubt mir!
http://paontour.lima-city.de/?p=2340
AAAABBBEERRRR!!
Leshan ist Super!
Der riesige Buddha und die City und die gebratene Ente und die Dampfnudeln und die Windbeutel und die Waffeln mit Schokososse……unvergessen…
Da könnt Ihr Euch wirklich drauf freun!
Liebe Grüsse aus dem regnerischen Lautertal
Anja u Peter
Unser Reiseführer von 05/2013 sagt 90 Yuan (ca. 11,50 € pro Person) Eintritt für den Buddha, das müssen wir uns nochmal überlegen. Die Bilder von soo vielen Touristen schrecken auch eher ab, mal sehen. Bei den Waffeln mit Schokososse wurde Barbara allerdings ganz Hellhörig, die müssen wir wohl suchen gehen. Die Dampfnudeln die wir aus Xinjiang kennen, waren ohne die salzige Kruste und recht fad im Geschmack. Wir werden aber hier nochmal eine probieren.