Archiv für den Monat: Mai 2015

Auf Wiedersehen Türkei

Zur Mittagszeit erreichen wir Cesme. Von dort aus wollen wir mit der Fähre auf die griechische Insel Chios fahren. Überall in Cesme stehen teure Häuser, die Wohlhabenden sollen sich hier nieder gelassen haben. Warum auch nicht, laut einem Flyer hat Cesme den höchsten Sauerstoffgehalt auf der Welt . Ebenso gilt es als super Windsurfer-Paradies. Weiterlesen

Müde bin ich geh zur Ruh….

In der Nacht hatte es geregnet und wir sind hundemüde. Wir kommen kaum raus aus den Federn, doch wir wollen heute weiter radeln also müssen wir mal in die Gänge kommen. Es ist 11 Uhr oder gar später als wir endlich auf den Rädern sitzen. Der Himmel ist dunkel, aber außer ein paar feinen Tröpfchen komm nichts mehr herunter. Weiterlesen

Alles reine Kopfsache

Bei super Sonnenschein sitzen wir vor unserem Zelt, frühstücken und genießen den Blick auf das Wasser und die langsam vorbei schwimmenden Riesen Pötte. Es ist kurz nach 8 als wir unseren Nachtplatz verlassen und unseren Weg fort setzen. Nach 25 km erreichen wir die Stadt Canakkale. Hier befindet sich die engste Stelle des Marmara Meers. Sie ist knapp 1,5 km breit. Danach mündet das Marmara Meer ins Mittelmeer. Ebenso ist Canakkale etwas historisch angehaucht. Troja ist ganz in der Nähe. 2004 wurde ein Spielfilm über Troja gedreht, das hölzerne Pferd steht seither an der Promenade. Weiterlesen

Der Unbekannte und die Schokolade

Früh machen wir uns auf den Weg. Wir wollen nicht schon wieder in den Tag hinein trödeln. Doch es dauert nicht lange, da halten wir schon wieder an. Grund ist ein Engländer. Er kommt uns auf seinem bepackten Rad entgegen. Er will dort hin wo wir das letzte Jahr waren. Natürlich können wir ihm hierzu einige Infos geben. Es ist ein seltsames Gefühl. Einerseits ist es Wahnsinn, dass man einem Radler ganz spontan mal ein paar Infos über Länder geben kann, die mehr als tausende Kilometer entfernt sind. Es kommt Wehmut auf und es wird einem bewusst, dass man da vor kurzem auch noch war, gleichzeitig denkt man sich aber: „Arme Sau, da hat er ja noch was vor sich.“ 😀 Es war der erste Reiseradler der uns nun entgegen kam. Wir sind gespannt ob noch ein paar folgen werden.

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Zeig mir deine Tüte und ich weiß was du hast

Bis spät in die Nacht zogen Gewitter an uns vorbei und bis in die Morgenstunden regnete es. Uns störte dies wenig und so kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und blieben lange liegen. Erst gegen 9 Uhr verließen wir das Zelt, die Sonne kam heraus, nun musste getrocknet werden was es nur zu trocknen gab. Denn Sebastian war gestern Abend eifrig und hatte jede Menge Wäsche gewaschen, die über Nacht natürlich nicht trocken wurde.20150521_0859_IMGP6657_K-30 Weiterlesen