Fazit Montenegro

Wir waren 7 Tage in Montenegro. Wir sind in Montenegro insgesamt 329 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 5.290 Höhenmeter erklommen.


Durch Umstellung des Blogs auf SSL wird hier die Karte nicht mehr eingeblendet. Abhilfe schafft das temporäre deaktivieren (in Firefox links neben der Adresse) oder der direkte Link, der auch unter Roadbook auch zu allen Ländern zu finden ist.

Link zur Karte

Nach dem Grenzübertritt habe ich mich etwas an den Weg Tadjikistan → Kirgistan erinnert gefühlt. In Albanien war eher alles etwas grau, karg, und karstig, in Montenegro hingegen alles wunderbar grün und viel Landwirtschaft. Die Pferde auf den montenegrischen Wiesen trugen auch sehr zu diesem Gefühl bei. Als nächstes fiel auf, dass hier sehr viele große Häuser stehen, oft werden sie auch gerade erst gebaut. Auch die Automarke hat wie schon so oft an der Grenze gewechselt, jetzt ist es VW, wobei hier alte 1er und 2er Golfs dominieren! Wie erwartet haben auch die Lebensmittelläden eine deutlich größere Auswahl zu bieten.

Montenegro bedeutet „Schwarzer Berg“, wohl wegen den unendlichen bewaldeten Bergen. Montenegro hat alle Sprachen der Nachbarländer als Amtssprache, doch da diese auch sehr dem Serbischen ähneln kommt man hiermit wohl am besten durch. Das kleine Land, mit der Größe von Schleswig-Holstein hat gerade einmal 630.000 Einwohner. Die Haupteinnahmequelle ist wohl der Tourismus an der Küste, gut das wir das geahnt hatten und im Hinterland waren. 😉 Mehrmals wurde uns berichtet, dass es an der Küste schrecklich und alles voller Russen sei.

Montenegro setzt die Tendenz der Brunnenhäufigkeit fort. In der Türkei hatten wir mehrmals am Tag tolle Brunnen, seit dem wurde es immer weniger, in Montenegro waren es vielleicht 5 in 7 Tagen, das hatten wir in der Türkei locker in einem Tag.

Übernachtet haben wir: 6x Zelt

Kosten:
Die Währung in Montenegro ist der EURO. Etwas verwirrend, da Montenegro ja nicht in der EU und natürlich auch nicht im EURO Raum ist. Somit hat die Politik hier kein Mitspracherecht bei der EZB oder kann sonst irgendwie Einfluss nehmen. Da Montenegro somit auch keine Kriterien zu Aufnahme erfüllen musste wird dieser Sachverhalt von der EZB nicht gut gehießen, doch toleriert. Wie das mit den Geldscheinen läuft wäre auch mal interessant, sie müssen ja scheinbar alle Importiert sein. 😉 Gleiches gilt übrigens auch für den Kosovo. Ausgegeben haben wir 9,64 €/Person/Tag.
Diagramm_18_Montenegro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.