Pagoden-Weihe

In der Nacht wurden wir oft wach, da eine ziemliche Unruhe im Tempel herrschte. Wir denken mal, es war die Aufregung oder Vorfreude die mit solch einer „Pagoden-Weihung“ einhergeht. Immer wieder hörten wir Menschen reden und umher laufen, nachts um 3 Uhr wachte ich auf, da irgendjemand in den Gemeinschaftsraum kam und den Fernseher einschaltete. Allerdings nur sehr kurz, scheinbar bemerkte er dann, dass wir dort schliefen, denn er ging wieder leise hinaus. Um 4 Uhr liefen dann ein paar Frauen ständig hin und her, gegen 5 Uhr suchte dann eine Frau etwas in dem Einbauschrank, vor dem ausgerechnet wir lagen. Um 6 Uhr gaben wir das schlafen dann auch auf. Auserdem wollten wir ja auch um 7 Uhr zur Feier gehen. Weiterlesen

Was wird uns heute erwarten??

Kurz vor Sonnenaufgang werden wir von buddhistischen Klängen geweckt. Irgendein Singsang läuft über Lautsprecher in dem kleinen „Chef-Bungalow“ ab. Wir linsen aus unserem Moskitonetz-Zelt und können die Mönche beobachten wie sie sich zum Almosen-Gang bereit machen und dann in das nahe gelegene Dorf gehen. In der Morgendämmerung ein wirklich toller und vor allem sehr beruhigender Anblick. Wie in einer anderen Welt.Eine Oase der Ruhe! Kein Stress, keine Hektik, kein Lärm…Ruhe und Gelassenheit strahlen die Mönche aus.

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Auf ins Abenteuerland

Unser Zeltplatz war zwar hübsch anzusehen, doch wie heißt es so schön: „außen hui, innen pfui!“ Warum? Wir entdeckten seit langem mal wieder Stacheln. Diese komischen „Stacheldinger“ mit denen wir in Kirgistan schon unliebsamen Kontakt hatten und es wimmelt mal wieder nur so von Ameisen. Wir zogen am Abend extra nochmals ein paar Meter mit unserem Zelt um, doch dies brachte wenig, im Gegenteil, Sebastians Matte hat es wieder erwischt und so ging ihm in der Nacht die Luft ab. Er muss auf so einem Stachelteil gelegen sein. Ebenso war es schwül warm und wir sind sehr überrascht über unser Innenzelt. Es ist ein 4-Jahreszeiten-Zelt und dies macht sich deutlich bemerkbar. Wo es uns im Pamir vor der Kälte schützte, so schützt es uns nun auch hier vor der „Kälte“. Der Stoff lässt absolut nichts durch und ruck zuck fühlt es sich darin an wie in einer Sauna. Weiterlesen

schwitze, schwitze, schwitze es tropft in jeder Ritze

Die Nacht war sehr ruhig aber noch voll im „Joker-Modus“. Das soll heißen, dass wir erst sehr spät einschliefen. In der letzten Woche sind wir nie vor 23 Uhr ins Bett gegangen und nie vor 8 Uhr aufgestanden. Dies müssen wir nun büßen. Irgendwann finden wir dann doch in den Schlaf, um 6 Uhr wachen wir wieder auf und steigen aus dem Zelt. Wir wollen die Morgenstunden nutzen, da ist es noch nicht so warm. Weiterlesen

Good bye Joker

Wir sind schweißgebadet bis wir all unsere Taschen gepackt und auf die Räder geschnallt haben. Es ist wieder warm und schwül, schon um 9 Uhr. Der Schweiß kommt aus allen Poren und läuft die kleinsten Ritzen hinab. Lecker lecker, dementsprechend groß ist unsere Motivation wieder auf die Räder zu steigen.

Gemeinsam, mit Joker und seiner Frau, gehen wir auf dem Markt frühstücken, anschließend gibt es noch einen Eiskaffee. Hier verabschieden wir uns von allen, auch von der Kaffeefrau, sie kannte uns mittlerweile, da wir in der letzten Woche min. 1x am Tag bei ihr waren 😀 Der Abschied von ihr fiel uns allerdings deutlich leichter, als von Joker. Wir hatten ihn sehr ins Herz geschlossen und er uns. Wir hatten ihm ein T-shirt vorbereitet mit Bildern von uns darauf. Als wir es ihm überreichten, war er sichtlich gerührt. Am Donnerstag Abend war er überglücklich, als wir ihm mitteilten, dass wir unseren Aufenthalt bei ihm um einen Tag verlängern. Doch nun müssen wir endlich mal wieder weiter ziehen. Alleine der Hitze wegen. Die nächsten Monate wird es nicht kühler.
Wir wollen an dieser Stelle Joker und seiner ganzen Familie nochmals danken. Wir hatten eine wunderschöne Zeit, in Sattahip und Bangkok. Es hat unseren Thailand-Aufenthalt wahnsinnig bereichert und ich würde sagen, hier haben wir den größten Wortschatz der ganzen Reise erlangt und mit Abstand die meisten kulinarischen Ergüsse erlebt 😀 Es war super!!! Kop kuhn ka und Kop kuhn krap sagen Babala und Sebastian. Wir hoffen, euch bald wieder zu sehen!! Weiterlesen

Bangkok

Schon in Sattahip haben wir gelernt, dass Bangkok einen sehr sehr langen Namen hat, nämlich den längsten einer Hauptstadt. Von der Thais wird Bangkok Krung Thep (Stadt der Engel) genannt, was aber nur eine Abkürzung für den richtigen Namen ist: Weiterlesen

Ausflug nach Ayutthaya

Am 300sten Tag unserer Reise machen wir mit Joker und seinen beiden Freunden Suwit und Vasin einen Tagesausflug nach Ayutthaya, eine alte Hauptstadt Thailands. Das Wetter sieht gut aus und so radeln wir um halb 8 mit Joker auf den nahe gelegenen Markt um dort zu frühstücken, danach gibt es noch einen kräftigen Eiskaffee und um halb 9 machen wir uns auf den Weg zu seinen Freunden.20150222_0805_WP_20150222_001_Lumia_520 Nachdem wir vollzählig sind, geht es auf kleiner Straße immer an einem Kanal entlang. Weiterlesen

BKK Bike shopping

Um 7 Uhr sind wir wach, von munter ist allerdings keine Rede. Uns und vor allem mir, hängt die Nacht noch in den Gliedern. Joker hingegen ist schon startklar. In voller Radel-Montur steht er in der Haustür und blickt besorgt gen Himmel. Dunkle Wolken sind zu sehen und laut Internet werden für den ganzen Tag Gewitter und Regenschauer erwartet. Nicht gerade das beste Wetter um mal geschwind nach Ayutthaya zu radeln. Kurzerhand werden seine zwei Freunde angerufen. Auch diese sind der Meinung, es sei keine gute Idee und so wird von einer Minute auf die andere, die geplante Tour abgesagt, bzw. auf Sonntag verschoben. Ich muss gestehen, traurig war ich nicht 😀 Weiterlesen

Bangkok bei Nacht

Ehe wir uns verabschieden machen wir noch ein letztes Mal gemütlich Frühstück in Mä Tews Garten. Wie alle Muttis oder Omas dieser Welt, hat auch Mä Tew ein großes Lunchpaket für uns geschnürt. Bestehend aus 1kg Tamarinde, ca. 500 g Klebereis, an die 10 kleine Hähnchenfleischstücke, 10 lange Bohnen und irgendeine getrocknete fischige Knabberei.
Huog kam auch noch mal vorbei, die Freundin von Jeabs Tochter ebenso, der Rest war auf der Arbeit oder in der Schule. Um 9 Uhr brachen wir dann endgültig auf. Mä Tew fiel es sichtlich schwer uns gehen zu lassen. Ein letzter kurzer Nasencheck (sind die auch wirklich echt? Geht der Knochen nicht bis an die Spitze – so wie bei den Asiaten – wie arg kann man an ihnen wackeln….) dann lies sie uns schweren Herzens ziehen.

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