Archiv des Monats: Oktober 2014

Fazit Kirgisistan

Kirgisien, Kirgistan oder auch Kirgisistan, wie das Land wohl am ehesten von den einheimischen genannt wird, haben wir 35 Tage besucht. Dabei sind wir 1457 km geradelt und haben gut 13.000 Höhenmeter zurückgelegt. Mit dem Jeep sind wir ca. 200 km von der tadjikischen Grenze bis nach Osh gefahren. Weiterlesen

Eine lange Zugfahrt

Da wir gestern schon die sämtlichen Kontrollen und Menschenmassen am Bahnhof gesehen haben, sind wir etwas skeptisch, wie das heute, mit all dem Gepäck ablaufen wird. Deshalb machen wir uns knapp 3 Stunden vor Abfahrt auf den Weg zum Bahnhof. Ein Taxi ist in Sekundenschnelle gefunden, hatten wir doch gleich vier zur Auswahl, die gerade vor dem Hotel an der Ampel standen. Weiterlesen

Kleine Radler in der großen Stadt

Heute ist das Zelt erstaunlich trocken, kein Tau, kein Regen, kein Kondenswasser, nichts. Das trifft sich sehr gut, denn wir sind schon vor 6 Uhr wach und so können wir gleich aufstehen, frühstücken und einpacken und müssen nicht erst auf die Sonne warten, die bei der „Zelt-Trocknung“ hilft.

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Weiter nach Urumqi

Wir radeln weiter in Richtung Osten nach Urumqi, der Hauptstadt der größten Provinz, der autonomen Region Xinjiang. Die Stadt hat ca. 1,7 Millionen Einwohner, so viele wie Hamburg, die zweitgrößte Stadt in Deutschland. In Xinjiang leben vor allem Uiguren, die auch wie alle anderen ethnischen Minderheiten im Land unterdrückt werden. Deswegen kommt es hier immer wieder zu politischen Gewalttaten. Das letzte mal haben wir von einem Bombenanschlag im September gehört. Weiterlesen

Baumwoll-Highway

Die Nacht war ganz schön frisch. Die Satteltaschen und das Zelt tragen ein frostiges Kleid.

Obwohl wir uns auf ca. 500 Hm befinden, sind die Temperaturen am Abend bzw. in der Nacht meist unter Null Grad. Doch heute haben wir gleich die Sonne auf unserer Seite, sie taut das Zelt auf und trocknet es und als wir um 9 Uhr startklar sind, hat sie auch schon etwas Kraft um uns zu wärmen. Während wir unsere Sachen packten, kam die Frau, von gestern Abend, auf ihrem Rad vorbei. Sie war wohl sehr erleichtert, als sie uns lebendig auf dem Acker sah 😀 Weiterlesen

Autobahnromantik

Wir sind nicht lange unterwegs, da durchqueren wir eine Ortschaft. Direkt auf der Straße, auf der wir gerade fahren ist ein kleiner Basar, wir steigen ab und schieben durch die Verkaufsstände hindurch. Im Großen und Ganzen ist er ähnlich, wie in den anderen Ländern auch, ein Unterschied ist jedoch, dass wir hier jede Menge Tiere sehen, wie z.B. Hühner, die jedoch schon so „kaputt“ sind, dass sie das Gaggern mittlerweile aufgegeben haben und Schafe, die mit ansehen müssen wie ihre Freunde schon am Fleischerhaken hängen. Weiterlesen