Auf in das herrliche Soĉatal

Heute hieß es dann aber weiter fahren. Beim Frühstück stellte sich zwar heraus, dass es an Gesprächsthemen immer noch nicht mangelt, doch wir haben kürzlich ein paar Termine in Österreich fix gemacht und diese wollen wir einhalten, doch dazu müssen wir nun los. Da haben wir dann auf jeden Fall einen Grund wieder zu kommen. Mit sauleckeren Pfirsichen aus dem Garten und einer selbst gemachten und frischen Tomatensoße im Glas sowie einem hervorragenden Parmesan in der Tasche, verabschiedeten wir uns schweren Herzens und radelten über die Weinberge davon.

Es war schön bei Familie Kumar und wir sind so froh, dass wir vorgestern Abend trotz der ganzen Strapazen und des telefonischen Nichterreichens hin gefahren sind. Dadurch haben wir nämlich auch eine Landschaft gesehen, die uns sonst verborgen geblieben wäre, obwohl sie nur 5 km von unserer ursprünglichen Route entfernt ist.
Wir erreichen das Soca Tal und folgen dem Fluss Soca bergauf. Mal auf der Hauptstraße, mal auf idyllischen und absolut verkehrsarmen Seitenstraßen. Es sind viele Touristen unterwegs, auch Radfahrer. Doch hier interessiert man sich nicht für den anderen. Die meisten radeln vorbei ohne zu grüßen oder Blickkontakt aufzunehmen. Schade. Je weiter wir kommen, desto mehr alpine Berge sehen wir im Hintergrund. Eine gigantische Landschaft soll dort auf uns warten. So erzählen zumindest alle. Es wimmelt nur so von Unterkünften und Zeltplätzen. Das gefällt uns gar nicht. Im Internet haben wir gesehen, dass wir für einen popligen 2m² großen Stellplatz 25€ zahlen müssen pro Nacht. Nur damit man da sein Zelt abstellt und sich duschen kann. Wo kommen wir da denn hin? So biegen wir still und heimlich auf einen Waldweg ab. Dieser führt uns zum Fluss, wo wir hoffentlich in Ruhe schlafen können.

2 Gedanken zu „Auf in das herrliche Soĉatal

  1. Daniel

    Bild 3 die Straße die nach hinten führt müsste zu einem Campingplatz führen, auf dem ich mal war, oder?. Direkt in der anderen Fotorichtung haben wir dann das Kajak zu Wasser gelassen und sind Flussabwärts mehrfach nass geworden…

    1. Sebastian

      Sehr richtig erkannt, das gehts zu einem der vielen CPs dort. Kajak fahren dort kann ich mir sehr schön vorstellen, macht bestimmt riesig Spaß! Natürlich nur bei 30°C, das Wasser ist ja etwas frisch zum ausgiebigen baden.

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