Kein Regen in der Nacht. Dafür hängen am Morgen dicke, dunkle Wolken über dem Meer. Die Luftfeuchtigkeit treibt uns wieder die Schweißperlen aus der Haut, wir kommen kaum mit dem trinken hinterher. Gott sei Dank ist es so sehr bewölkt, dass die Sonne keine Kraft hat hindurch zu kommen. Die Landschaft ist recht eintönig. Wir fahren ca. 80 km nur durch Palmölplantagen. So weit das Auge reicht sehen wir in der Umgebung nichts anderes.
- alte Pflanzen bieten den jungen Schutz
- künstliche Dörfer, extra für die Mitarbeiter
- Palmölfrüchte
- Fläche wird gerodet um noch mehr Plantagen anzulegen
Hin und wieder erblicken wir Affen die sich waghalsig von Stromleitungen in die Tiefe stürzen und ein Schild weißt darauf hin, dass es hier Elefanten gibt.
- Hausboote treiben auf dem Fluss
Was hat es nun mit den Radfahrern auf sich, obwohl er selbst gar keiner ist?
Vor zwei Jahren traf Bob ein Radlerpärchen im Dorf und lud sie zu sich nach Hause ein. Diese erzählten ihm von „warmshowers“, daraufhin wollte er sich dort registrieren. Seither hatte er 12 Radler zu Gast. Bob ist ein sehr freundlicher Mann und möchte helfen wo es nur geht und so gut er kann. Und sein größter Wunsch ist es, mit seiner Gastfreundschaft und Gesprächen, anderen Menschen, bevorzugt natürlich westliche Touristen!, zu zeigen, dass Moslems keine Terroristen sind. Sie tun uns Leid, die vielen Moslems, hier in Malaysia haben wir das nun schon so oft gehört.
Wir schilderten Bob unsere weitere Planung bis Singapur. Wir haben noch 5 Tage übrig, in Singapur wären wir aber schon an einem Tag. Wir dachten, wir könnten noch mal an einen Strand, doch auf Grund der teuren Unterkünfte und des instabilen Wetters ist uns eigentlich gar nicht mehr danach. Bob erzählte uns, dass es hier ganz in der Nähe einen wunderschönen Strand gäbe und er lud uns ein, so lange hier zu bleiben wie wir wollen. Da uns Bob doch recht sympathisch erscheint können wir uns diese Option gut vorstellen. Doch nun warten wir erst einmal ab, wie der Abend wird.