Archiv für den Monat: April 2015

40 Grad und es wird noch heißer….

Uns haut es um, als wir unsere klimatisierten Zimmer verlassen. Um 7 Uhr haben wir 25 Grad und sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Es ist drückend und schwül. Wer kam auf die Idee, heute wieder auf die Räder zu steigen?? Wir müssen wahnsinnig sein. Clive testet seinen Hintern ob er auf dem Sattel ohne Schmerzen sitzen kann. Es funktioniert, also radeln wir los. Weiterlesen

Kämpfen bis zum bitteren Ende

„Heute fahren wir aber wirklich los!“ Das sagen wir uns als um halb 7 der Wecker klingelt. Keiner von uns Dreien hat eigentlich wirklich Lust. Am liebsten würden wir uns noch einmal umdrehen und liegen bleiben. Doch wir stehen auf und bauen die Zelte ab. Um halb 8 radeln wir zum Inder, frühstücken und machen uns für die Weiterfahrt bereit. Weiterlesen

Das letzte Stück nach oben

Wir haben super geschlafen. Bei ca. 15 Grad war es mit unseren Schlafsäcken richtig kuschelig im Zelt. Ich möchte gar nicht aufstehen, doch Sebastian treibt mich hinaus. Wir haben noch ein paar Höhenmeter vor uns. Um 8 Uhr sitzen wir nochmals im kleinen Bretter-Buden-Lokal und die Köchin bereitet uns ein Nudelfrühstück zu. Für uns Europäer wäre es eigentlich ein Mittagessen doch hier gibt es gebratene Nudeln schon zum Frühstück. Andere Länder andere Sitten. Um 9 Uhr sitzen wir wieder auf den Rädern und strampeln immer höher hinaus.

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Auf in die kühlen Berge

Um 7 Uhr treffen wir Erik vor unserem Hotel. Er ist mit seinem Rennrad gekommen. Na das kann ja heiter werden. Schon wieder so ein schneller Radler. Er führt uns zu einem chinesischen Restaurant und lud uns zum Frühstück ein. Anschließend steigen wir auf die Räder und los geht’s. Wie befürchtet, ist er recht flott. Ich kann nicht mithalten und mache mir dieses Mal auch keine Mühe, schließlich stehen noch min. 70 km und 1500 Höhenmeter auf dem Programm. Wenn ich die schaffen will, dann muss ich mir meine Kräfte einteilen. Clive leistet mir Gesellschaft, während Sebastian mit Erik vorne weg saust. Weiterlesen

Einmal neu Einspeichen bitte

Heute verbrachten wir den Tag in Ipoh.
Der Anruf im Hotel blieb erfolglos. Sie haben im Zimmer nachgesehen, konnten aber keinen Pass finden. Ich bin verzweifelt. Was machen wir nun? Wenn ich jetzt zur Polizei gehe und den Pass als verloren oder gestohlen melde, dann muss ich sicherlich umgehend nach Kuala Lumpur reisen und mich bei der deutschen Botschaft melden. Das würde bedeuten, dass wir nicht mehr in die Berge fahren können sondern die nächsten Wochen in Kuala Lumpur verbringen. Weiterlesen

Der erste Anstieg in Malaysia

Keiner von uns dreien hat gut geschlafen. Bis nachts um 2 Uhr war reger Betrieb im Lokal auf der anderen Straßenseite. Immer wieder heulten die Motoren von Mopeds auf und schwere LKWs rauschten durch das Dorf. Wir lagen lange wach. So hatte ich wenigstens Zeit nochmal über meinen Reisepass und die Kreditkarte nach zu denken. Wo können sie nur sein? Ich kann mich erinnern, dass ich meinen Bauchgurt (in dem sich alles befand) am Abend, als wir in dem Park geschlafen hatten (letzte Campingnacht vor Georgetown) unter meine Isomatte gelegt hatte. Aus dem Grund, dass ich es sofort merke, falls es jemand stehlen will. Auch bin ich sicher, dass ich einen Bauchgurt noch im Hotel in der Hand hatte. Ich weiß allerdings nicht mehr ob es meiner war oder Sebastians Gurt. Je mehr ich darüber nach denke, desto verzweifelter werde ich.Wie konnte das passieren? Habe ich ihn verloren? Hat ihn jemand gestohlen? Sebastian und Clive versuchen mir Mut zu machen. Sie schlagen vor im laufe des Tages nochmals im Hotel anzurufen, vielleicht kann man doch noch was in Erfahrung bringen. Weiterlesen

Zu dritt geht’s weiter

Um 7 Uhr holen wir Clive bei seiner Unterkunft ab, dann fahren wir mit der Fähre hinüber ans Festland.

Nach einem leckeren indischen Frühstück machen wir uns auf den Weg. Die Straßen sind klein, der Verkehr wird weniger und es ist schön schattig. Bis zur Mittagspause haben wir schon 70 km zu verzeichnen plus einen dritten Speichenbruch an meinem Hinterrad. Verflixt und zugenäht. Soll das nun jeden Tag so weiter gehen?? Wir finden einen kleinen Essensstand und machen 2,5 Stunden Pause. Sebastian führt die Reparatur durch. Langsam wird es eng, wir haben nur noch 5 Ersatzspeichen dabei. Warum passiert das ständig? Ich habe die Vermutung, dass es mit meiner Rohloff Schaltung zusammen hängt. Seit 3 Monaten spüre ich nämlich einen kleinen Defekt. Wir hatten damals die Firma Rohloff angeschrieben und gefragt was wir tun sollen. Diese meinten, es sei kein Problem. Wir könnten noch bis nach Hause radeln aber darauf achten ob sie Öl verliert und dieses dann ggf. nachfüllen. Öl-Verlust konnten wir bisher keinen feststellen, dafür vernehme ich zunehmend leichte Schläge am Hinterrad, vor allem beim Anfahren oder wenn ich schwer bergauf treten muss. Es ist schwierig zu beschreiben. Ich denke aber, dass dies evtl. Auswirkungen auf die Speichen hat und sie deshalb brechen, da zu viel Kraft auf sie ein wirkt. Keine Ahnung. Wenn es auf jeden Fall so weiter geht, müssen wir sehen was wir ab Istanbul machen. Abwarten…. Weiterlesen