Archiv für den Monat: Juni 2015

Manchmal hat man’s im Urin

Gegen 21 Uhr ließ das Unwetter nach, es regnete nur noch und donnerte ab und an. Alles halb so wild, wir waren froh dass der Sturm aufgehört hatte. Um Mitternacht wurden wir erneut wach, nicht weil ein neues Unwetter heran zog, nein, zwei blöde Köter standen mal wieder 10 Meter von unserem Zelt entfernt und bellten wie irre, eine gefühlte halbe Stunde lang. Es nervte tierisch und wir wussten absolut nicht weshalb dieser Krach war. Wir überlegten uns wie wir sie abwehren können. Hätten wir Steine, dann hätten wir sie geworfen, doch hätte hätte Fahrradkette…wir hatten nur Schuhe die wir für tauglich fanden und Pfefferspray. Wir schlüpften aus dem Zelt hinaus, Sebastian rief laut in die dunkle Nacht hinein und schon verschwanden sie, die dummen Hunde. Wir leuchteten nochmals mit unseren Taschenlampen die Umgebung ab, wir konnten sie nicht sehen. So krochen wir wieder in die Schlafsäcke und schliefen bis es hell wurde. Diese Hunde, wir werden nicht schlau aus ihnen. Es mag ja die ein oder anderen cleveren Hunde geben, aber zur Zeit haben wir es scheinbar nur mit Dummen zu tun. Wenn es wirklich Wachhunde sein sollen, na herzlichen Glückwunsch. Die macht doch jeder platt und wenn man ihnen nur einen Knochen vor die Schnauze wirft. Naja wie dem auch sei… Weiterlesen

Ganz schön was los hier

Weiter geht es durch Wälder, über Wiesen und kleine Hochtäler. Diese genießen wir besonders, da es dort zumeist flach ist. Alles andere ist ein ständiges Auf und Ab. Doch die Landschaft belohnt die Mühen.

Sowie die Menschen. Seit langem werden wir wieder vermehrt auf der Straße angesprochen, wobei hier die Körpersprache wieder sehr gefragt ist. Außer ihnen mit einem Wort mitzuteilen woher wir kommen und wo wir noch hin wollen, bleibt uns nichts.
Momentan ist Kirschenhochsaison. Am Abend brachten die Bauern ihre Ernte ein und einmal bekamen wir sogar je zwei Hände voll geschenkt. Weiterlesen

Regeneration in Konitsa

Völlig ausgeruht machen wir uns an den Anstieg den wir gestern Abend nicht mehr nehmen wollten. Wieder geht es auf und ab, immer an einer Hügelkette entlang. Außer Wald ist kaum etwas zu sehen.20150614_0844_IMGP7416_K-30 Erst als wir noch höher kommen und über die Bäume hinweg sehen, haben wir einen Blick auf Berge, an deren Windgeschützten Scharten sogar noch Schnee liegt. Wir können eine Schlucht entdecken, die Vikos Schlucht. Senkrecht fallen die Bergwände in die Tiefe, in der Schlucht soll es perfekte Möglichkeiten für Rafting geben. Das ganze Gebiet scheint sehr beliebt zu sein. Viele Hinweistafeln und Wegweiser zeigen einem wo man hin muss.

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Nicht jeder Tag kann perfekt sein

Die warmen Sonnenstrahlen scheinen auf unser Zelt und wecken uns. Es ist schon kurz nach 7 und längst Zeit zum Aufstehen. Die Wiesen sind noch nass vom Nebel der Nacht, der Himmel ist strahlend blau. Wir frühstücken und genießen die herrliche Landschaft. 4 Pferde werden von einem Mann zum Bach gebracht. Sie sollen dort trinken ehe sie weiter oben fest gemacht werden. Eines der Pferde ist aber so neugierig, dass es kaum zum Trinken kommt da es ständig zu uns herüber sehen muss 😀

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Meteora-Klöster

Um halb 9 sind wir an den Füßen der Meteora-Klöster. Steile, wuchtige Felsen ragen in den Himmel hinauf, auf deren Spitzen die Klöster stehen, sie wurden zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert gebaut. Eine Panoramastraße ermöglicht es auf Augenhöhe mit den Klöstern zu kommen und sie sogar zu besichtigen. Es gibt 24 wobei nur noch 6 von ihnen gut erhalten, zugänglich und sogar bewohnt sind. 1 Nonnen-Kloster, der Rest wird von Mönchen bewohnt.

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Ich will ein Eis!

Zwei kleinere Anstiege stehen auf dem Programm, ca. 900 Höhenmeter. Doch diese gehen wir völlig entspannt an und fahren mühelos hinauf. Die angefutterten Süd-Ost-Asiatischen Fettpölsterchen haben sich in den vergangenen Tagen erfolgreich in Muskelmasse umgewandelt. Dies macht sich nun erfreulicherweise deutlich bemerkbar.

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