Blejsko jezero

Nach einem guten Frühstück im Sonnenschein machen wir uns nun auf den Weg zum Bled See. Es sind nicht einmal 15km und das sogar noch leicht bergab. Während wir bergab radeln kommen uns sehr viel Autos auf dem Weg zum Bohinj See entgegen. Viele Slowenen zieht es scheinbar auch übers Wochenende zu einem der beiden Seen. Nachdem wir unterwegs noch Wäsche gewaschen haben erreichen wir das sehr touristische Städtchen Bled.

Außer vielen teuren Cafes, Restaurants und Unterkünften hat es nicht viel zu bieten. Nach unserem Großeinkauf (ein Sonntag steht an) lassen wir uns für ein paar Stunden am Ufer des Sees nieder. Wie auch schon der Bohinj See gestern ist auch der Bled See sehr sehr klar und für einen Bergsee überraschend warm. Scheinbar sind es hier um die 25°C Wassertemperatur. Dies hat der See seinen warmen Quellen zu verdanken, liegt er doch auch immerhin auf 500m. Man kann hier mit einer Gondel oder Fähre auf die Insel mit der Kirche fahren, sich ein Surfbrett mit Paddel leihen (dieser Sport hat bestimmt einen eigenen Namen), Tauchen oder einfach nur plantschen und schwimmen. Letzteres tue ich wie auch gestern schon sehr ausgiebig. Neben vielen anderen Dingen habe ich gemerkt, dass mir das Schwimmen auf der Reise fehlt. Das erste mal richtig Schwimmen konnte ich dann ja „schon“ nach 14 Monaten in Albanien. Der Bled See gefolgt vom Bohinj sind bislang doch meine absoluten Favoriten fürs ausgiebige schwimmen, einfach super! Am Nachmittag machen wir uns auf und machen noch ein paar Kilometer, bevor wir kurz vor einem Gewitter scheinbar einen Wallfahrtsort erreichen. Wir sehen eine Pizzeria und lassen es uns schmecken.

Davon haben wir deutlich mehr als von einem Campingplatz! (war sogar noch günstiger 😉 ) Als das Gewitter am ausklingen ist radeln wir weiter und finden nicht weit entfernt unsere Wiese für die Nacht. Im leichten Regen bauen wir das Zelt auf und genießen voll gegessen den Abend.

Ein Gedanke zu „Blejsko jezero

  1. Martin

    Hallo Ihr beiden,
    schön, dass Ihr mal wieder ein (Inter-) Netz gefunden habt. Das Stehen auf dem Surfbrett heißt „Stand Up Paddling“ (SUP) oder auch „Stehpaddeln“. Mittlerweile sieht man es auch auf vielen anderen Gewässern, z.B. rund um Berlin.
    Gute Fahrt weiterhin
    Martin

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