Auf nach Hanoi

In der Nacht konnten wir ungestört schlafen, es kam niemand mehr vorbei der neugierig ins Zelt blicken wollte. Morgens um 5 Uhr (es war noch dunkel) begann dann das Leben wieder. Auch wir dachten so langsam an das Aufstehen. Ein paar Kinder sahen uns dabei zu wie wir frühstückten und das Zelt abbauten, aber alles sehr zurückhaltend. Nachdem unsere Wohnung in den Taschen verstaut war, kauften wir auf dem örtlichen Markt noch etwas Früchte ein, verabschiedeten uns von den Dorfbewohnern und zogen weiter.

Immer wieder auf und ab, links bewaldete Hügel, rechts Hügel und somit kaum Aussicht. Ich hatte keine Lust mehr. Geht das nun so weiter bis wir in Singapur angekommen sind? Weiterlesen

Auf dem Expressway lässt es sich leichter rollen

In der Nacht hat es immer wieder geregnet, dementsprechend neblig ist es auch am Morgen. Bei diesem Wetter verspüren wir absolut keine Eile, weshalb wir uns noch einmal ausgiebig Zeit für den Kocher nehmen. Er läuft immer noch nicht so wie er soll. So spülen wir die Brennstoffleitung und beschließen das Benzin dem nächsten motorisierten Vietnamesen zu überreichen. Wir wollen uns dann im Laufe des Tages ein Neues besorgen. Gegen 10 Uhr sind wir dann endlich abfahrbereit, es nieselt nur noch leicht, als wir unsere kleine Insel mitten im Gebüsch verlassen.

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Wir werden wieder verstanden :-)

Wir schwingen uns auf die Räder und steuern den nächstbesten Einkaufsladen an. Und oh Wunder, es ist wahr…hier gibt es Butter und Käse. 🙂 Uns geht das Herz auf bei diesem Anblick und koste es was es wolle, ein Stück Käse muss her. Mit Käse und Butter im Gepäck radeln wir weiter, immer auf der Suche nach Baguette. Es dauert eine Weile bis wir es finden. All zu oft scheint es dies nicht zu geben, weshalb wir gleich mal auf Vorrat einkaufen 😀 10 Stück um genau zu sein. An einem kleinen Markt, probieren wir noch einen Teil der exotischen Früchte aus. Mit Gepäcktaschen die vollgestopft sind mit Essen, machen wir uns dann endlich auf den Weg Richtung Hanoi. Weiterlesen

Willkommen in Vietnam

20141120_0740_IMGP9752_K-30Am Donnerstag folgen wir dem kleinen Sträßchen. Mittlerweile sind zu den Bananenplantagen auch noch Kautschuk-Plantagen hinzu gekommen. Überall stehen Bäume, sie sind im unteren Teil angeritzt, daraus fließt zähe weiße Milch, die in einem kleinen Schälchen aufgefangen wird.

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Der Fuchs kommt….

Während Sebastian mit dem Kocher kämpft, kämpfe ich mit 7 Hühnern. Sie finden es scheinbar sehr spannend, wie ich unsere „Hütte“ einlege, weshalb sie mir ständig zwischen den Füßen herum laufen und hungrig scheinen sie auch zu sein, sie vergreifen sich immer wieder an unserem Zelt und erkennen einen Wurm in meiner Zeltstange. Zumindest stehen sie zu dritt, absolut neugierig da und picken immer wieder auf die Zeltstange ein, die sich langsam über den Boden schiebt. Weiterlesen

Kunming

Schon wieder sind drei Tage rum, die Zeit vergeht so schnell. Am Mittwoch haben wir unser Visum für Vietnam beantragt. Es verlief völlig problemlos. Im Anschluss haben wir einen Teil unserer Wäsche in die Wäscherei gebracht. Sie hatte es sehr nötig. Da es zum Großteil sehr viel Kleidung für die kälteren Tage war, haben wir den restlichen Tag im Hotel verbracht. Bei 12 Grad wäre es in kurzer Hose doch zu frisch gewesen. So lümmeln wir in unserem kleinen Zimmerchen herum und lassen die Mediatheken deutscher Fernsehsender heiß laufen, d.h. ein paar Krimis und Dokumentationen werden gesehen. Durst! bzw. Hunger! vom ZDF hat uns sehr beeindruckt und so manch unsere Erfahrungen bestätigt.
Am Donnerstag haben wir uns dann unseren Rädern gewidmet. Wir haben einen Radladen aufgesucht und durften dort das Werkzeug nutzen, dass wir selbst nicht dabei haben. So wurden die Ritzel gedreht und Ketten erneuert. In diesem Radladen gab es keine Werkstatt, so wie man sich das vorstellt, hier wurde auf dem Gehweg gearbeitet.20141113_1122_P1040408_TZ10 Die zwei Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Der Laden war sehr gut ausgestattet und Sebastian nutzte die Gelegenheit um sich ein paar neue Radel-Schuhe zu kaufen, bzw. sagen wir: er wollte die Gelegenheit nutzen. Mit Schuhgröße 46 waren sie doch sehr überfordert. Hier hörten alle Schuhe bei 44 auf, bzw. darunter. So radelten wir ohne Schuhe aber mit super laufenden Rädern noch an einem Park vorbei. Hauptakttraktion war es hier, die vielen Möwen zu füttern und sich dabei fotografieren zu lassen. Überall waren „Fotografen“ unterwegs, die alle auf der Suche nach Kundschaft waren.


Heute haben wir den Yuantong Tempel besichtigt. Dort hat es uns sehr gefallen. Die vielen bunten Verzierungen. Es sah toll aus. Im See schwammen allerhand Schildkröten. Es hat mich irgendwie sehr an den Luisen-Park, in Mannheim, erinnert 😀 Also war es fast wie zu Hause 🙂
Im Anschluss statteten wir dem Park nochmals einen Besuch ab, wir mussten Zeit überbrücken, denn um 17 Uhr konnten wir unser Visum abholen. Nun nehmen wir Morgen die letzten 500 km in Angriff und radeln zur vietnamesischen Grenze. Am 20.11. werden bzw. können wir dann dort Einreisen. Wir sind schon sehr gespannt 🙂