Die Nacht war erstaunlich frisch. Wir waren begeistert! Auch am Morgen hält die „Frische“ noch etwas an. Bei einer Frau, die gerade ihren Hof mit dem Gartenschlauch säuberte, füllten wir unsere Flaschen auf, dann ging es los. Wir radelten durch das flache Tal und staunten nicht schlecht über die großen und gut aussehenden Wohnhäuser. Weiterlesen
Archiv für den Monat: Juli 2015
Hoch hinaus, da ist es kühler
Für heute haben wir uns extra den Wecker gestellt. Um halb 6 heißt es somit raus aus den Federn. Ich fühle mich deutlich besser und so sitzen wir um halb 7 auf dem Rad und rollen nach Mostar. Dort angekommen machen wir ein kurzes Frühstück in einem kleinen Park, dann besichtigen wir die Altstadt und die sehenswerte Mostar-Brücke. Es ist ein wirklich schöner Altstadtkern und da es erst 8 Uhr ist, sind wir die einzigen Touristen dort. Die vielen Restaurants und Souvenierläden haben alle noch zu oder sind gerade am öffnen, das ist auch gut so, denn es gibt mal wieder jede Menge hübschen Nippes-Schnippes und alten Ramsch der mich wieder voll aufleben lässt. Nix wie fort!
Auskurieren in der Hitze!
Den ersten Tage hatt nicht einmal ich richtig Appetit und bis zum Nachmittag nichts gegessen, sehr ungewöhnlich! Barbara ging es etwas besser, doch an weiterfahren war überhaupt nicht zu denken. Am Nachmittag aßen wir dann ein bisschen was, den Besuch der Quelle haben wir nochmal verschoben. Weiterlesen
Eine Schnapszahl
Heute ist der 444 Tag unserer Reise. Ich kann alle besorgten Muttis und Omas beruhigen, dies wir auch die letzte dieser Art sein! Eigentlich wollten wir heute nach Mostar fahren um dort die Mittagszeit verbringen und ein wenig Sightseeing machen. Schon seit 2 Wochen überlegen wir uns, ob wir zur Vrelo Buna fahren sollen oder nicht. Da uns ein in Deutschland lebender Bosnier dies gestern sehr ans Herz gelegt hat, entschieden wir uns dann doch die größte Quelle Bosniens und eine der größten Europas anzusteuern. Weiterlesen
Kravice Wasserfälle
Die Sonne scheucht uns mal wieder aus dem Zelt und wir radeln los. Beim ersten Cafe halten wir an und wollen unsere Flaschen füllen, kein Problem. Wir bemerken, hier nicht zum ersten und letzten mal, dass viele schon morgens um 8 im Cafe sitzen und statt Kaffee lieber Schnaps und Bier trinken. Weiterlesen
Erster Tag in Bosnien Herzegowina
Als der ganze Campingplatz noch schlief radeln wir los nach Trebinje, unsere erste größere Stadt in Bosnien Herzegowina. Wir kommen an einer alten Brücke vorbei und finden sodann schnell eine Bank zum Geldwechseln. Hier gilt der feste Kurs, 1€ = 1,95583 KM. Wem das bekannt vor kommt, wird somit wissen, dass die bosnische Konvertibel Mark früher 1:1 an die gute alte DM gekoppelt war. Neben den Marka gibt es analog natürlich auch noch die Feningas.
Fazit Montenegro
Wir waren 7 Tage in Montenegro. Wir sind in Montenegro insgesamt 329 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 5.290 Höhenmeter erklommen. Weiterlesen
Dovidenja Montenegro
Auf und Ab, Auf und Ab…Die Landschaft ist recht eintönig, viele Bäume, einmal einen Blick auf einen See, ansonsten recht trostlose Landschaft. Der Weg zur Grenze ist absolut unspektakulär und so halten wir auch nur sehr selten an. Es ist heiß, obwohl wir uns noch auf 800 Hm befinden. Kurz vor der Grenze machen wir nochmal an einer Tankstelle halt, essen ein Eis und füllen unsere Flaschen auf. Während wir da so sitzen, beobachten wir, wie die 2 schon da gewesenen Polizisten sich je ein großes Bier gönnen.
6€ für kein Wasser
Als wir aufwachen staunen wir nicht schlecht: 3 große Reisebusse stehen auf dem Zeltplatz und somit jede Menge Zelte. Wir sind schon früh auf und nutzen das noch leere Badezimmer. In einer Stunde, wenn die Sonne alle Zelte einheizt, wird dort drin wohl die Hölle los sein.
Um 8 sitzen wir dann auf den Rädern und radeln auf einer kleinen Straße durch die tolle Bergwelt. Es ist einfach schön hier, und das finden nicht nur wir, sondern auch ganz viele Tschechen, Polen und Belgier. An einem kleinen Pass stehen unendlich viele Autos, da dort der Einstieg in diverse Wanderwege ist, nicht verwunderlich, dass dort auch ein Ranger steht, der fleißig die 3€ pro Person abkassiert. Wir rollen gemütlich an ihm vorbei und halten ein paar Meter weiter an um Bilder zu knipsen.
- klägliches Überbleibsel des Winters
Dumitor Nationalpark
Tja ja, gestern groß gemeckert und dann doch nichts getan. Unser Zelt stand zwischen zwei Häusern und somit sehr lange im Schatten, so konnten wir es darin ohne weitere Probleme bis 9 Uhr aushalten. Die Nacht war überraschend „ruhig“ gewesen. Die Jugendlichen waren um Mitternacht alle in ihren Betten, stattdessen machten vier Hunde Radau. Wir machten gemütlich Frühstück und packten alles zusammen, dann entdeckten wir weiter hinten einen Platz der recht gut aussah und immer noch genügend Abstand zur Jugendgruppe bot. Ein langes hin und her, dann entschieden wir uns doch zu bleiben. Den Tag über sind wir unterwegs, einmal noch die dreckigen Sanitäranlagen nutzen und dann hauen wir wieder ab. Was sind wir nur für Weicheier geworden? Oder liegt’s am Alter, dass wir so empfindlich sind? Sehen wir es positiv: Wenn wir heute noch eine Nacht bleiben, gehen wir morgen freiwillig und nisten uns nicht wieder ein. Momentan werden wir ja doch sehr schnell sesshaft, sobald es uns irgendwo gefällt. Weiterlesen






























