Archiv für den Monat: Juni 2015

Fähre auf dem Koman Stausee

In der Nacht hat es hin und wieder noch geregnet und so sieht der Himmel noch genauso aus wie gestern Abend. Es ist kalt und so frühstücken wir im Zelt ehe wir dann hurtig zusammen packen um uns wieder warm zu strampeln. Gestern haben wir den ganzen Tag über max. 5 Häuser gesehen, manche noch nicht einmal bewohnt, da all die Dörfer unten am See liegen. Heute erreichen wir schon nach 5 km ein Cafe. Es kommt uns wie gerufen, bei dem nass kalten Wetter, wollen wir dort hinein. Sebastian hat gerade einen Fuß hinein gesetzt, da stoppt er, dreht um und sagt: „Neee, Barbara, da geh ich nicht rein!“ „Warum?“

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Die Buschfrau

Neuer Tag neues Glück, es ist nicht mehr weit bis wir wieder auf die neue Hauptstraße kommen. Beim Frühstück werden wir schon wieder von den Hirtenbuben beobachtet. Sie sehen uns neugierig zu, wie wir alles einpacken, dann verabschieden sie uns mit einem lauten „bye bye“. Wir füllen nochmals all unsere Flaschen mit Wasser, dann geht es weiter. Wieder ganz hinab bis zum Fluss, um ein kleines Tal zu queren und um dann wieder 400 Höhenmeter später auf Nachtplatz-Niveau zu sein! Von Brücken haben die Römer damals wohl noch nichts gehört.


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Schlimmer geht’s immer

Nach wenigen Kilometern kommen wir an einer Tankstelle vorbei. Wir legen eine kurze Trinkpause ein, da kommt der Tankwart zu uns herüber. Er spricht Englisch und so erzählt er uns, dass es von Peshkopi aus zwei Straßen nach Kukes gibt. Die Östliche sei neu geteert und die Westliche, am Fluss entlang, sei in sehr schlechtem Zustand. Beide Straßen sind auf unserer Karte gleichwertig bezeichnet, nur die Westliche und scheinbar schlechtere ist anscheinend nicht für Wohnmobile geeignet, dafür sei es aber eine „schöne Route“. Weiterlesen

Hauptstraße oder Nebenweg?

Um halb 7 strahlt die Sonne mit voller Wucht auf unser Zelt „AUFSTEHEN!“ um 8 sitzen wir auf den Rädern und strampeln schon wieder bergauf. Wir sind gerade mal 500 Meter weit gekommen da verwandelt sich die super Asphaltstraße in Schotter. Baustelle? Nein normale albanische Straßenverhältnisse abseits großer Hauptstraßen.

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Danke für die lieben Geburtstagsgrüße

Mein Geburtstag war klasse! Genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe 😀 Nämlich so: Wir blieben den ganzen Tag im Bett…äh…. im Zelt. Am Mittag gingen wir mal kurz hinaus, in den Park für Romantiker und aßen ein Stück komischen Matsche-Kuchen, danach ging es wieder zurück ins Zelt und am Abend nochmals ein paar Meter entfernt in die Pizzeria um ein köstliches Abendessen einzunehmen. Weiterlesen

Chillen am Ohrid See

…das ist alles nur geklaut eh oh eh oh
das ist alles gar nicht meines eh oh
das ist alles nur geklaut und gestohlen und geraubt
Entschuldigung das hab ich mir erlaubt…

so oder so ähnlich geht der Song der Prinzen und mir schwirrt er aktuell den ganzen Tag im Kopf herum, vor allem wenn ich die tadellosen Autos auf der Straße sehe fange ich unweigerlich an zu summen. Weiterlesen

Fazit Griechenland

Wir waren 18 Tage in Griechenland. Wir sind in Griechenland insgesamt 860 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 14.800 Höhenmeter erklommen. Es war deutlich bergiger als gedacht. Mehr Höhenmeter hatten wir bislang nur in Tadjikistan. Wenn man jedoch den viel Aussage kräftigeren Wert Höhenmeter pro Kilometer betrachtet war dies in Griechenland absoluter Spitzenreiter! So liegt Griechenland bei 17,2 m/km gefolgt von Laos mit 11,5 m/km und Tadjikistan mit 10,9 m/km. Mein Gefühl sagt mir, dass sich in dieser Rangliste noch einiges ändern wird! Weiterlesen