Archiv für den Monat: August 2015

Letzter Tag in Slowenien

Neuerdings kommen wir recht spät los. Oft ist es schon halb 9 oder 9 Uhr. Wir merken, dass die Sonnenkraft nach lässt. Es dauert länger als sonst, bis sie endlich über die Hügel kommt und es dauert ziemlich lange bis das Zelt trocken ist. Heute haben wir sogar in der Sonne gefrühstückt und noch nicht einmal geschwitzt. Normalerweise suchen wir uns schon morgens einen Schattenplatz. Wahrscheinlich müssen wir bald etwas an unserem morgendlichen Ritual ändern, sonst kommen wir in Zukunft erst um 10 Uhr los. Damit ihr uns glaubt was wir immer von den Schnecken erzählen:

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19.999

Das Gewitter hatte sich bald verzogen und der Regen ließ nach. Es tropfte nur noch von den Bäumen und prasselte leise aufs Zelt. Es war wieder das gefundene Fressen für die Nacktschnecken. Als wir am Morgen aufwachten zogen sich überall Schleimspuren entlang, oft gepaart mit einem Kackwürstchen. Die ein oder andere fette Nacktschnecke rutschte munter über unser Zelt hinweg oder machte es sich in Sebastians Fahrradschuhen gemütlich. Unglaublich wo diese lahmen Schnecken überall hin kriechen. Selbst auf unseren Satteltaschen, die wie immer am Rad hingen, waren Schleimspuren zu finden!20150809_0707_IMGP9145_K-30 Weiterlesen

Blejsko jezero

Nach einem guten Frühstück im Sonnenschein machen wir uns nun auf den Weg zum Bled See. Es sind nicht einmal 15km und das sogar noch leicht bergab. Während wir bergab radeln kommen uns sehr viel Autos auf dem Weg zum Bohinj See entgegen. Viele Slowenen zieht es scheinbar auch übers Wochenende zu einem der beiden Seen. Nachdem wir unterwegs noch Wäsche gewaschen haben erreichen wir das sehr touristische Städtchen Bled.

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Bohinjsko jezero

Niemand kam mehr vorbei um uns zu verscheuchen, so konnten wir gut schlafen. Am Morgen war das Zelt klatschnass. Man hätte meinen können, dass es geregnet hat, doch es war nur Tau. Die Sonne war glücklicherweise schnell da und so konnten wir am Ende doch noch alles trocken einpacken. Wir radelten auf kleinen Sträßchen durch die Wälder. Wie sich heraus stellte war es ein ausgeschilderter Radweg. Kurz aber sehr schön. Weiterlesen

Viršič Pass

Ruhe hatten wir genug. Niemand kam vorbei, kein Tier störte uns. Wir verlassen unseren Platz und radeln nach Bovec. Ein absolutes Touristenstädtchen, jedes zweite Haus bietet Zimmer an. Es ist ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Kajak, sogar Gleitschirmflüge werden angeboten. Wir kaufen etwas Brot ein und dann heißt es ran an den Berg. Es gilt 1260 Höhenmeter zu bewältigen um auf den Viršič-Pass zu gelangen. Weiterlesen

Auf in das herrliche Soĉatal

Heute hieß es dann aber weiter fahren. Beim Frühstück stellte sich zwar heraus, dass es an Gesprächsthemen immer noch nicht mangelt, doch wir haben kürzlich ein paar Termine in Österreich fix gemacht und diese wollen wir einhalten, doch dazu müssen wir nun los. Da haben wir dann auf jeden Fall einen Grund wieder zu kommen. Mit sauleckeren Pfirsichen aus dem Garten und einer selbst gemachten und frischen Tomatensoße im Glas sowie einem hervorragenden Parmesan in der Tasche, verabschiedeten wir uns schweren Herzens und radelten über die Weinberge davon. Weiterlesen

Weingut Kumar

Das feuchte Wetter der vergangenen Tage freute die Nacktschnecken, zu unserem Leidwesen sehr. Sie tummelten sich schon am Abend vor und an unserem Zelt, weshalb Sebastian unser Revier mit einem großzügigen Salzwall markierte und unsere Schuhe nahmen wir ausnahmsweise mit ins Zelt. Dieser Schneckenschleim ist einfach eklig und unglaublich klebrig. Am Morgen hatten es doch tatsächlich zwei Schnecken bis ans Zelt geschafft, der Rest hatte keinen Erfolg und löste sich leider Gottes im Salz auf. Ein paar anderen war es allerdings gelungen auf die höchsten Spitzen unserer Räder zu rutschen. Weiterlesen

Mit Schwabenpüppchen inLjubljana

Jaja, wer eine Reise tut, der kann was erzählen. So auch Silvia. Ihre Ankunft war für Mitternacht angedacht (Donnerstag auf Freitag) doch daraus wurde nichts. Am Donnerstagnachmittag machte sie sich auf den Weg zu uns, doch sie war nicht lange unterwegs da erhielten wir die Nachricht, dass ihr Zug Verspätung hatte und sie Dank des inkompetenten Bahnpersonals ihren Anschlussbus nach Ljubljana um 15 Minuten verpasste. Nun stehe sie in München und wisse nicht weiter. Weiterlesen