Um halb 7 verabschieden wir uns von Bob und radeln nach Johor Bahru. Johor Bahru ist quasi die malaysische Schwester von Singapur. Der Weg dort hin ist sehr nervenaufreibend, da die Straße die letzten 40 km in eine Richtung dreispurig ist. Es herrscht viel Verkehr, immer wieder wird die Fahrbahn von Aus- und Einfahrten unterbrochen. Autos und LKWs rasen an uns vorbei und schneiden uns mehrmals den Weg ab, da sie kurzerhand doch noch abbiegen wollen. 20 km vor JB werden wir wegen einem Plattfuß an Sebastians Hinterrad zu einer Pause gezwungen. Als wir diesen behoben hatten kommt ein Mann vorbei und reicht uns 2 große Flaschen Wasser. Weiterlesen
Archiv für den Monat: April 2015
Bobs Paradise
Wir verbringen die Tage auf Bobs Grundstück. Es ist eine kleine Oase. Überall plätschert das Wasser, große Fische, riesige Schnecken, verrückte Hühner und wilde tropische Vögel kann man hier beobachten. Ein Platz zum Entspannen. Schon am ersten Tag stellen wir fest, Bob ist ein wohlhabender Mann. Weiterlesen
Plantage, Plantage und noch mehr Plantage
Kein Regen in der Nacht. Dafür hängen am Morgen dicke, dunkle Wolken über dem Meer. Die Luftfeuchtigkeit treibt uns wieder die Schweißperlen aus der Haut, wir kommen kaum mit dem trinken hinterher. Gott sei Dank ist es so sehr bewölkt, dass die Sonne keine Kraft hat hindurch zu kommen. Die Landschaft ist recht eintönig. Wir fahren ca. 80 km nur durch Palmölplantagen. So weit das Auge reicht sehen wir in der Umgebung nichts anderes.
- alte Pflanzen bieten den jungen Schutz
- künstliche Dörfer, extra für die Mitarbeiter
- Palmölfrüchte
- Fläche wird gerodet um noch mehr Plantagen anzulegen
Werden wir davon fliegen??
Am Abend kamen noch einige Malaien vorbei. Sie stürzten sich wie immer in voller Montur ins Meer, planschten wie wild umher und stiegen dann mit ihren pitschnassen Kleidern ins Auto und fuhren davon. Es war schön ihnen bei der Plantscherei zuzusehen. Sie hatten sichtlich Spass und was uns sehr erfreute war die alleinige Tatsache, dass auch muslimische Frauen mitmischten. Sie spritzten Männer nass oder ließen sich von ihnen ins Wasser schubsen. Sie waren mittendrin und voll dabei. Dies gefällt uns hier in Malaysia sehr. Sie tragen zwar ihre Kopftücher sehr streng und akkurat, doch insgesamt sind sie gleichberechtigter als z.B. in der Türkei. Sie machen viele Dinge die auch Männer tun und man sieht auch oft Pärchen Hand in Hand über die Straße oder den Strand schlendern. Weiterlesen
Affenfriedhof
Der heutige Tag lässt sich recht schnell zusammen fassen. Er war ausgesprochen langweilig und unspektakulär. Das einzige was spektakulär war, worauf wir aber liebend gerne verzichtet hätten: Wir waren live dabei wie ein großer Affe von einem Auto überfahren wurde. Der Anblick war wenig erquickend und das Geräusch……pfuiii…. Armer Affe 🙁 Im Laufe des Tages haben wir bestimmt noch 10 weitere tote Affen gesehen.
- alles verlassen und verfallen
- man könnte was Schönes daraus machen
- neues Maskotchen 🙂
Wieder am Meer
Der Muezin weckt uns um 10 vor 6 mit seinem Gebet, wir stehen auf und radeln los. Frühstückstopp bei dem netten Mann von vorgestern. Es gibt leckere Roti und für Sebastian Nasi Lemak. Dann geht es auf schnurgerader Straße immer gerade aus nach Pekan. Weiterlesen
Ruhetag am Lake Chini
In der Nacht regnete es noch mehrmals. Gott sei Dank lagen wir unter dem großen Schirm. Dieser hat zwar an einigen Stellen ein paar Löcher, doch es kam kaum etwas hindurch. Durch den Regen blieb die Luft schön kühl und so konnten wir tatsächlich die Schlafsäcke nutzen. Morgens um 6 Uhr werden wir vom Muezin geweckt. Das grüne Haus neben uns ist eine Moschee. Über einen großen Lautsprecher schalt das Gebet hinaus in die Dunkelheit und wird vom See und den umliegenden Wäldern verschluckt.
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Fazit Thailand
Wir waren 3 Zeiträume mit 16, 25 und 23 Tagen in Thailand. Dazwischen lag Kambodscha und Myanmar. Wir sind in Thailand dort insgesamt 2.123 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 7.700 Höhenmeter erklommen. Weiterlesen
Wieder zu zweit unterwegs
Die Sonne steigt wie ein riesiger, glühender Feuerball aus der Dämmerung auf, als wir mit unseren Rädern über eine stark befahrene Straße Richtung Ostküste radeln. Es ist noch früh und schon wieder schwül. Gott sei Dank ist es flach, da haben wir wenigstens Fahrtwind. Nach 30 km verlassen wir die große Straße und radeln auf einer ganz schmalen an einem Fluss entlang. Weiterlesen
Kurztripp nach KL
Um 9 Uhr sitzen wir im Bus und verlassen Temerloh. Unsere Räder und das Gepäck haben wir im Hotel zurück gelassen, dies werden wir in wenigen Tagen dort abholen. Wir fahren nach Kuala Lumpur, nach 2 Stunden sind wir schon da. Weiterlesen


















