Archiv für den Monat: September 2015

Eintauchen in die Wolkensuppe

Die Wolken hängen tief im Tal als wir uns auf den Weg zum Pass machen. Es ist eine riesige Nebelsuppe die vor sich hin wabert. Während wir den Julier-Pass beradeln tanzen die dichten Wolken um uns herum. Manchmal gewähren sie uns einen kurzen Blick auf die Berge, dann wieder hüllen sie uns in dichtes und feuchtes Grau. Die Sonne hat es heute besonders schwer. Weiterlesen

13 Grad und es wird noch kälter…

Die komplette Nacht hindurch hatte es geregnet und so waren wir umso mehr überrascht als wir am Morgen in ein recht „gutes Wetter“ blickten. Es war zwar sehr bewölkt doch die Berge waren sichtbar und es regnete nicht mehr. Wir packten ein und radelten los nach Chiavenna. Ab dort ging es dann spürbar bergauf. Unterwegs trafen wir auf Thomas. Er hatte den gleichen Weg wie wir und so radelten wir für den Rest des Tages gemeinsam weiter. Die Herren vorne weg, ich hinterher. Der Maloja-Pass war leicht zu fahren. Verkehr und Steigung hielten sich in Grenzen.

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Wir waren schon einmal hier!

Um 12 Uhr schaffen wir endlich den Absprung. Wie gerne wären wir noch länger geblieben, es gab noch genügend Themen zum Plaudern und wir wurden vom „Luxus“ verwöhnt, der im letzten Jahr doch recht rar war: fließendes Wasser und ein Bett das jeden Abend dort steht wo man es am Morgen verlassen hat, sowie kuschlige Bettwäsche. Danke Mareike!! 🙂 Weiterlesen

Zu Besuch in Como

3 Tage genossen wir bei Mareike, Philip, Lotta und Pauline. Sie wohnen sehr schön, etwas außerhalb von Como, im Grünen wo wir richtig schön gemeinsam in den Tag bummeln konnten. Wieder, wir erinnerten uns an unseren Aufenthalt in Wien, saßen wir bis Mittags am Frühstückstisch. Es gibt einfach so viel zu erzählen. Saßen wir mal nicht in der Küche, dann befanden wir uns in der Stadt auf ein Eis, auf dem Spielplatz oder in der Hängematte.

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Super Fernsicht

Uns holt die Sonne aus dem Schlaf und ein strahlend blauer Himmel erwartet uns. Die Sicht ist klar und wir können mehrere hundert Kilometer weit blicken. Als hätte der Regen die Luft gewaschen. Es ist herrlich. Wir radeln im italienischen Flachland und haben immer wieder einen fantastischen Blick in die Ferne auf das Bergpanorama. Ein Bild zu machen lohnt sich kaum, da man ziemlich nahe ran zoomen muss damit man was erkennt, mit dem bloßen Auge ist es viel schöner.20150906_1548_P1080915_TZ10 Weiterlesen

Zu feucht für die Pässe

Die Nacht war sehr unruhig. In der ersten Nachthälfte konnte ich nicht schlafen, da immer wieder Autos direkt vor uns auf dem Weg vorbei fuhren und ab und an rannten irgendwelche Tiere aus dem Gebüsch. Dem Geräusch nach können es Rehe gewesen sein. Um Mitternacht schlief ich dann endlich ein, doch um 4:15 Uhr war schon wieder alles vorbei. Weiterlesen

Fahrradregion Gardasee

Eigentlich hieß es, heute soll der schlechteste Tag hier in der Region Trentino sein, doch so sieht es am Morgen gar nicht aus. So viel blauen Himmel auf einmal hatten wir in den letzten 2 Tagen überhaupt nicht gesehen. Wir folgen weiter dem Radelweg und gelangen an den Garadsee, es ist ziemlich heiß dort, die Kaltfront scheint also noch nicht angekommen zu sein. Weiterlesen

Zwischen Seniorengruppen an der Etsch entlang

Die Nacht war alles andere als super! Mindestens stündlich brauste in 5 Metern Entfernung ein Zug, hauptsächlich Güterzüge, an uns vorbei. Es war ein ohrenbetäubender Lärm und jedes Mal schreckten wir auf. Ich war froh als die Nacht rum war und scheuchte Sebastian aus dem Zelt. Ich wollte so schnell es nur ging weg von hier. Lahme Schnecken bremsten mich hierbei aber aus. In der Nacht hatte es sehr viel und ausdauernd geregnet. Beste Party-Zeit für diese schleimigen Artgenossen. Sie rutschten über das Zelt, in die Schuhe, auf Satteltaschen und Räder. Und als wären sie nicht schon genug, paarten sie sich noch eifrig. Nachdem alles halbwegs schneckenfrei war machten wir uns ohne Frühstück auf den Weg nach Bozen. Das wollten wir lieber dort auf dem Marktplatz in aller Ruhe machen. Weiterlesen