Niemand kam mehr vorbei um uns zu verscheuchen, so konnten wir gut schlafen. Am Morgen war das Zelt klatschnass. Man hätte meinen können, dass es geregnet hat, doch es war nur Tau. Die Sonne war glücklicherweise schnell da und so konnten wir am Ende doch noch alles trocken einpacken. Wir radelten auf kleinen Sträßchen durch die Wälder. Wie sich heraus stellte war es ein ausgeschilderter Radweg. Kurz aber sehr schön. Weiterlesen
Viršič Pass
Ruhe hatten wir genug. Niemand kam vorbei, kein Tier störte uns. Wir verlassen unseren Platz und radeln nach Bovec. Ein absolutes Touristenstädtchen, jedes zweite Haus bietet Zimmer an. Es ist ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Kajak, sogar Gleitschirmflüge werden angeboten. Wir kaufen etwas Brot ein und dann heißt es ran an den Berg. Es gilt 1260 Höhenmeter zu bewältigen um auf den Viršič-Pass zu gelangen. Weiterlesen
Auf in das herrliche Soĉatal
Heute hieß es dann aber weiter fahren. Beim Frühstück stellte sich zwar heraus, dass es an Gesprächsthemen immer noch nicht mangelt, doch wir haben kürzlich ein paar Termine in Österreich fix gemacht und diese wollen wir einhalten, doch dazu müssen wir nun los. Da haben wir dann auf jeden Fall einen Grund wieder zu kommen. Mit sauleckeren Pfirsichen aus dem Garten und einer selbst gemachten und frischen Tomatensoße im Glas sowie einem hervorragenden Parmesan in der Tasche, verabschiedeten wir uns schweren Herzens und radelten über die Weinberge davon. Weiterlesen
Weingut Kumar
Das feuchte Wetter der vergangenen Tage freute die Nacktschnecken, zu unserem Leidwesen sehr. Sie tummelten sich schon am Abend vor und an unserem Zelt, weshalb Sebastian unser Revier mit einem großzügigen Salzwall markierte und unsere Schuhe nahmen wir ausnahmsweise mit ins Zelt. Dieser Schneckenschleim ist einfach eklig und unglaublich klebrig. Am Morgen hatten es doch tatsächlich zwei Schnecken bis ans Zelt geschafft, der Rest hatte keinen Erfolg und löste sich leider Gottes im Salz auf. Ein paar anderen war es allerdings gelungen auf die höchsten Spitzen unserer Räder zu rutschen. Weiterlesen
Mit Schwabenpüppchen inLjubljana
Jaja, wer eine Reise tut, der kann was erzählen. So auch Silvia. Ihre Ankunft war für Mitternacht angedacht (Donnerstag auf Freitag) doch daraus wurde nichts. Am Donnerstagnachmittag machte sie sich auf den Weg zu uns, doch sie war nicht lange unterwegs da erhielten wir die Nachricht, dass ihr Zug Verspätung hatte und sie Dank des inkompetenten Bahnpersonals ihren Anschlussbus nach Ljubljana um 15 Minuten verpasste. Nun stehe sie in München und wisse nicht weiter. Weiterlesen
Fazit Kroatien
Wir waren 2 Tage in Kroatien. Wir sind in Kroatien insgesamt 80 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 1.690 Höhenmeter erklommen. Neuer Rekord mit 21,1 Hm/km löst Albanien als Spitzenreiter mit 17,6 Hm/km ab! Weiterlesen
Fazit Bosnien Herzegowina
Wir waren 15 Tage in Bosnien Herzigovina. Wir sind in Bosnien Herzegowina insgesamt 673 km mit dem Fahrrad gefahren und haben dabei 7.380 Höhenmeter erklommen. Weiterlesen
Ein Tag um im Bett zu bleiben
In der Nacht hat es sich völlig eingeregnet. Der Himmel ist durch und durch grau, mal regnet es mehr, mal wieder weniger. Ein perfekter Tag um sich im Bett zu welzen und das Haus nicht zu verlassen. Doch bis zu unserem Bett sind es noch knapp 20 km. Es hilft also alles nichts. So packen wir unsere Sachen ein, das Zelt wird klatschnass auf Sebastians gelbe Tasche gespannt. Es ist schon lange her, dass wir solch einen Tag hatten. Den kompletten Weg bis Ljublijana regnet es. Zwischendurch springen wir schnell in einen Lidl, schade Laugenbrötchen hat er nicht :-/ Um 10 sind wir dann schon bei unserem Hostel angekommen. Check-In ist allerdings erst um 11 Uhr. So vertrödeln wir uns die Zeit und sehen uns um. Das Hostel steht auf einem riesigen Areal, es besteht aus drei großen Gebäuden die sehr an einen Verwaltungskomplex oder eine Psychiatrie erinnern.
Um 11 dürfen wir dann unser Zimmer beziehen. Silvi wird erst um Mitternacht in Ljublijana ankommen, so nutzen wir die Möglichkeit unsere Wäsche zu waschen bzw. zu trocknen. Bis dahin wird hoffentlich alles wieder in Ordnung sein. Anderen Falls wird sie wohl in Ohnmacht fallen 😀
Nach getaner Arbeit fallen wir in die Betten und genießen es im trockenen zu sein während es draußen ununterbrochen regnet. Hoffentlich hat der Wetterdienst recht und es wird morgen wieder schöner.
Die Heimat rückt immer näher
Gestern Abend hätte ich wetten können, dass heute ein trockener und sonniger Tag wird. Während dem Abendessen hatte es völlig aufgeklart doch als wir heute morgen aus dem Zelt blicken sieht es am Himmel ganz anders aus. Wieder hängen dicke, schwere Wolken über uns, es nieselt leicht. Weiterlesen
Verkettung glücklicher Umstände
In der Nacht hatte es geregnet, als wir am Morgen aufwachten war es zwar von oben trocken, doch die Wiese absolut nass und so frühstückten wir im Zelt. Es gab einiges zu besprechen und überlegen, denn Josef hatte uns gestern mitgeteilt, dass der Weg den wir fahren wollten, nicht möglich sei, da eine Brücke über den Fluss Korana zerstört wurde. Es gäbe aber noch eine Zweite, hierzu müssten wir ca. 10 – 15 km flussaufwärts fahren und uns dann durch fragen. Auf Grund dieser Aussage, hatten wir es gestern Abend erst gar nicht versucht unseren geplanten Weg einzuschlagen und sind gleich auf der Hauptstraße ein Stück flussaufwärts gefahren. Nun saßen wir am Rande eines Dorfes und überlegten was wir tun sollen. Irgendwo nachfragen, in der Hoffnung, dass uns jemand sagen kann wo sich die zweite Brücke befindet oder gleich auf die Hauptstraße zurück, weiter Richtung Nord-Osten fahren um dann später wieder nach Westen abzubiegen um zur Grenze zu kommen. Das wären aber mit Sicherheit min. 20 km Umweg. So entschieden wir uns für die erste Variante und rollten zum nahegelegenen Hof bei dem ich mir sicher war, gestern Abend Menschen gesehen zu haben. Weiterlesen




